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Roding gibt Gas auf der Datenautobahn |
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Geschrieben von: Administrator
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Sonntag, den 22. Januar 2012 um 22:55 Uhr |
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Verträge mit Telekom für Altenkreith und Mitterkreith unterzeichnet — Strahlfeld steht an
Roding. (hb) Das schnelle Internet kommt - für Altenkreith und Mitterkreith sind die Verträge unterzeichnet. Die Stadt Roding hat dahin gehend einen Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom geschlossen. Etwas Geduld müssen die Bürger jedoch noch haben - die Fertigstellung wird etwas Zeit in Anspruch nehmen. Spätestens Mitte des Jahres 2013 wird dann jedoch mit VDSL eine Geschwindigkeit bis zu 50 Megabit pro Sekunde - natürlich je nach Entfernung vom Verteilerpunkt - verfügbar sein.
„Die Datenflut wird immer größer. Der Bedarf hat sich in den letzten Jahren potenziert", erklärt Bürgermeister Franz Reichold. Er habe nun die Hoffnung auf eine zeitnahe Lösung. Auch wegen der ansässigen Industriebetriebe ist in Altenkreith Bedarf gegeben. In diesem Jahr möchte Reichold noch eine Lösung für Strahfeld in Angriff nehmen. Das Auswahlprogramm soll in die Wege geleitet werden.
Johann Kerschensteiner von der Deutschen Telekom freute sich, dass der Kooperationsvertrag zustande gekommen ist. Er bekräftigte, dass die Nachfrage nach Bitraten dramatisch ansteige. Künftig würden für über 450 Haushalte in Altenkreith und Mitterkreith leistungsfähigere DSL-Verbindungen zur Verfügung stehen.
Ausbau ist zukunftsfähig
Die Telekom biete zudem einen zukunftsorientierten Netzaufbau. Es würden neueste Glasfaserkabel und Gehäuse mit modernster Technik verbaut. „Uns ist klar, dass die heutige Technik in ein paar Jahren überholt ist. Aber die Hardware erfüllt die Ansprüche für, die Zukunft", so Kerschensteiner. Mit dem VDSL-Netz würden zukünftig mit einem entsprechenden EntertainPaket neben Telefonieren und Internetnutzung auch Fernsehen via Internet möglich.
Vier Kilometer Glasfaser
Auf einer Strecke von über vier Kilometern werden Glasfaser-Leitungen verlegt. Drei Knotenpunkte werden eingerichtet. Die neue Leitung kommt von Mitterdorf her und unterquert die Bundesstraße 85. Von
dort aus bis Heide muss gegraben werden, um neue Leerrohre und Leitungen zu verlegen. Beim Ausbau von Weiherhausweg und Sonnenstraße in Mitterkreith hat man vor vier Jahren bereits vorgesorgt, es sind Leerrohre mitverlegt worden, in die die Kabel nur eingezogen werden. Im Bereich des Industriegebiets Altenkreith müssen wieder neue Rohre und Leitungen verlegt werden'.
Da der Breitband-Ausbau für die Telekom nicht wirtschaftlich zu machen wäre, leistet die Stadt Roding eine Eigenbeteiligung von rund 112000 Euro. Für diese Maßnahme ist keine Förderung möglich, da sie bereits für den Grundausbau mit der
Firma amplus vor zwei Jahren in Anspruch genommen wurde. „ Auch wenn die Maßnahme nicht bezuschusst wird - wir glauben, dass für uns eine wirschaftlich günstige Lösung zustande gekommen ist", versichert Breitbandpate Karl Irrgang.
■ Info
Das Breitbandförderprogramm, durch das der Breitband-Ausbau in Bayern bezuschusst wurde, endete am 31. Dezember 2011. Durch dieses Programm war auch die rechtliche Grundlage für die Kooperation von Kommunen und Netzbetreibern geschaffen. Ein weiteres Förderprogramm wird erwartet, ist jedoch noch ungewiss.
Quelle: Chamer Zeitung |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 22. Januar 2012 um 23:00 Uhr |