Breitbandversorgung: Bayern unteres Mittelfeld

München/Berlin. (dapd) Trotz des von der Staatsregierung betriebenen Ausbaus der Datennetze liegt Bayern bei der Versorgung mit Breitbandinternet bundesweit nur im unteren Mittelfeld. Aus dem am Montag in Berlin veröffentlichten „Breitbandatlas" des Bundeswirtschaftsministeriums geht hervor, dass Ende vergangenen Jahres 97 Prozent der Haushalte im Freistaat über einen Breitbandanschluss mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 1 Mbit/Sekunde verfügten. Das sind 0,6 Prozentpunkte mehr als im Sommer 2010, dennoch liegt Bayern im bundesweiten Vergleich bei der Breitbandabdeckung nur auf Rang zehn. Der Erhebung zufolge sind im Freistaat weiterhin deutlich über 150 000 Haushalte ohne Breitbandanschluss. Unter den alten Bundesländern hat lediglich Rheinland-Pfalz mit 96,9 Prozent eine geringere Abdeckung. Bundesweit verfügen 98,3 Prozente der Haushalte über Breitbandinternet. Lücken weist der „Breitbandatlas" vor allem für ländliche Gebiete des Freistaats aus, etwa für das Altmühltal und den Bayerischen Wald. Erklärtes Ziel der Staatsregierung ist die Einrichtung einer flächendeckenden Grundversorgung mit schnellem Internet.

Quelle: Chamer Zeitung

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