Lixenried erhält Anschluss zue Datenautobahn

Heute beginnen Bauarbeiten für Anbindung an Gleißenberg — 100 Mbit/s Datenleistung
Lixenried. (tl) Es war zwar nur ein Spatenstich, der mangels Eindringtiefe diese Bezeichnung erst gar nicht verdient. Dennoch war es gestern kurz nach 9 Uhr ein wichtiger Augenblick für den Ortsteil Lixenried. Denn bald erhält auch das Bergdorf einen Anschluss an den Daten-Highway und somit an die Vorzüge von schnellem Internet. Eine Netzleistung bis zu 100 Mbit pro Sekunde verspricht die „amplus" AG. Möglich wird diese Geschwindigkeit in rund acht Wochen.


Doch schon in wenigen Tagen können auch die Lixenrieder rund um die Welt „surfen". Denn bis die neue Leitung steht, erfolgt ein Anschluss nach Furth im Wald, wenn auch ein etwas langsamerer. Dort hat die „amplus" AG — wie schon mehrmals angekündigt — bereits das Stadtgebiet erschlossen. In rund zwei Monaten will das Unternehmen in der Grenzstadt auch eine kleine Niederlassung eröffnen.
„Wir sind froh, dass wir nun soweit sind", meinte Bürgermeister Johannes Müller gestern an der Bergstraße, als er zusammen mit dem „ amplus" -Vorstandsvorsitzenden Christof Englmeier, Betriebsleiter Markus Wagerer und Siegfried Schollerer von der Firma BBN die Schaufeln für den symbolischen Spatenstich schwang. In der Tat hat die Stadt die schnelle Internet-Anbindung in den vergangenen Jahren forciert; unter anderem hatte sich der dritte Bürgermeister Franz Former darum angenommen.
Die Stadt ist mittlerweile durch „amplus" versorgt. Auch Gleißenberg erhält einen Zugang. Dadurch kommt nun Lixenried zum Zug, denn von dort wird demnächst ein Glasfaserkabel nach Gleißenberg verlegt. „Damit bekommen auch die Lixenrieder das schnellste Internet, was es hier derzeit gibt", so Englmeier, nämlich 100 Mbit/s.
Die Tiefbauarbeiten werden sich rund zwei Wochen hinziehen. Dennoch können sich die Bürger von Lixenried schon jetzt bei der „amplus" AG anmelden. Es sei auch möglich, die bisherige Telefonnummer weiterhin zu behalten. Englmeier rät lediglich davon, beim jeweiligen aktuellen Anbieter selbst zu kündigen. „Es ist besser, wenn man das uns machen lässt, nicht dass jemand eine Zeit lang ohne Telefon ist." Infos dazu gibt es auf der Firmen-Homepage unter der Adresse www.amplus.ag.

Info
Das Unternehmen entstand aus der CCNST Group, einem Computer-und Netzwerkspezialisten aus dem bayerischen Viechtach. Anfangsschloss die amplus AG Orte im Bayerischen Wald ohne Breitbandanbindung mittels WLAN-Technik an. Noch heute betreibt „amplus" eines der größten WLAN-Netze in Deutschland mit über 50 Funkverteiler-Knoten. Am Breitband-Markt ist die „amplus" AG als Carrier tätig und betreibt ein eigenes DSL- und VDSL-Netz. Das „amplus"-DSLund VDSL-Netz besteht aktuell aus rund 30 Verteilerknoten. Dieses wird weiter ausgebaut und somit in Zukunft über 450 000 Einwohner in
Niederbayern und der Oberpfalz erreichen. Die „amplus" -Vermittlungsstellen sind großteils mit modernster Technologie ausgestattet. Damit erreichen amplusDSL- und amplusVDSL-Anschlüsse in der Regel doppelt so hohe Übertragungsraten wie andere Anschlüsse, betont das Unternehmen. Zusätzlich erreicht „amplus" mit dieser Technologie auch abgelegene Haushalte und Firmen, die bisher auf eine Breitbandanbindung verzichten mussten.

 

Quelle: Chamer Zeitung

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