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DSL Versorgung auf den Weg gebracht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 22. Mai 2010 um 14:56 Uhr

Gleißenberg. (ml) Gemeinde Gleißenberg und östlicher Landkreis ziehen eine neue Variante vor.
Ein weiterer wichtiger Punkt bei der jüngsten Gemeinderatssitzung war die Breitbandversorgung im Gemeindebereich.

Eigentlich hatte der Gemeinderat in der Sitzung vom 15. März die so genannte Landkreislösung mit einem Anschluss an das Glasfaserkabel der Gemeinde Weiding bei Döbersing beschlossen. Die Verwaltung wurde beauftragt die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Realisierung zu prüfen und vorzulegen. Der Gemeinderat Weiding hatte diesem Vorhaben grundsätzlich zugestimmt und Gleißenberg sollte sich mit einer Pauschale von 20 000 Euro an den Gesamtinvestitionskosten bei Weiding beteiligen. Somit wäre die Maßnahme insgesamt auf fast 90 000 Euro Eigenanteil für die Gemeinde gekommen.
Die BBN-Breitband-Network GmbH hat jedoch zwischenzeitlich eine neue Variante für die Breitbandversorgung in Gleißenberg sowie für die zur Stadt Furth im Wald gehörenden Ortschaften Lixenried und Gschwand vorgelegt. Ein entsprechender Kostenvoranschlag wurde durch Amtsrat Plötz vorgestellt.
Der Eigenanteil von Gleißenberg, abzüglich staatlicher Förderung, läge hier bei etwa 40 000 Euro. Dabei würde eine Anbindung über Richtfunk vom Hohen Bogen zu einem Sendemast in der Hofmühle mit Weiterleitung durch ein Glasfaserkabel erfolgen. Vertragspartner wäre die Amplus AG.
Der Gemeinderat stimmte dem Konzept grundsätzlich zu und stellte für die Überarbeitung der Planung eine Frist bis Ende Mai. Danach möchte man sich die Konzeption nochmals vorstellen lassen, um eine Woche später allen Bürgern das Vorhaben während einer öffentlichen Gemeinderatssitzung im Landgasthof Pongratz zu präsentieren.
Hierbei könnten dann alle offenen Fragen direkt an die Vertreter der Behörden, die Firma Amplus AG und an die Gemeinde gestellt werden.
Eine Realisierung sei noch im Jahre 2010 geplant und machbar.
Das Ziel der Gemeinde sei somit klar, dass allen Einwohnern, auch aus den umliegenden Ortschaften, eine intakte Breitbandversorgung ermöglicht werden soll. Auch die Stadt Furth im Wald habe bereits Zustimmung signalisiert und hätte mit Kosten von circa 29 000 Euro Eigenanteil zu rechnen. Der östliche Landkreis würde sich dadurch in
Sachen DSL auf eigene Beine stellen und brächte sich selbst auf die Überholspur, um zukunftsfähig zu sein. Sollte dieses Konzept aus irgendwelchen Gründen dennoch scheitern, so stünde notfalls noch die Lösung mit der Aufrüstung „Knoten Geigant" zur Debatte und könnte ebenfalls schnellstens realisiert werden.
 

 

Quelle: Chamer Zeitung

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 22. Mai 2010 um 15:01 Uhr