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Startschuss für die DSL Versorgung ist erfolgt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 20. April 2010 um 18:51 Uhr

Schorndorf/Traitsching. Die bisher unversorgten Bereiche von Schorndorf und Traitsching sollen profitieren.
Offiziell ist am Montag der Startschuss für die DSL-Versorgung im Vorwahlbereich 09974 gegeben werden. Es profitieren davon insbesondere die bisher unversorgten Bereiche aus den Gemeinden Schorndorf und Traitsching. Die beiden Bürgermeister Max Schmaderer und Sepp Marchl lobten das „harmonische und unbürokratische Miteinander" der beiden Kommunen, um eine wichtige Daseins- und Zukunftsvorsorge für die Bürgerschaft entscheidend voranzubringen.
In Koordination mit den Umlandgemeinden hat Schorndorf den Ausbau der Hauptvermittlungsstellen in Trebersdorf, Roding und Cham mit jeweils einem eigenen DSLAM auf den Weg gebracht. Diese Technik ermöglicht es, die betreffenden Vorwahlgebiete 09974 (Traitsching), 09461 (Roding) und 09971 (Cham) komplett mit Breitbandanschlüssen zu versorgen. „Weiße Flecken" in der DSL-Versorgung im Gebiet der Gemeinde Schorndorf wird es damit nicht mehr geben. Mit der Inbetriebnahme des DLSAM am Hauptverteiler des Vorwahlgebietes 09974 bei Trebersdorf wurde nun am Montag ein erster Schritt vollzogen. Im Bereichder Gemeinde Schorndorf können damit vor allem die Ortschaften Thierling und Neuhaus auf der schnellen Datenautobahn endlich Fahrt aufnehmen, in der Gemeinde Traitsching insbesonderedie  Ortsteile Atzenzell, Kronwitt und Trefling und das Stadtgebiet Cham profitiert davon am Rande in Eichberg, Hanzing und Ellersdorf.
Zur offiziellen Inbetriebnahme fanden sich neben den Vertretern der beiden Gemeinden auch der Vorstandsvorsitzende Christof Englmeier von der Firma amplus AG aus Teisnach beziehungsweise Siegfried Schollerer als Geschäftsführer der Breitband Network GmbH ein. Christof Englmeier stellte zunächst kurz die technischen können die Anschlüsse gebucht werden. Dazu ist es erforderlich, dass der Kunde eine schriftliche Auftragserteilung vornimmt sowie einen Portierauftrag zum „Umzug" der Rufnummer erteilt wird. Nur wer also zum Anbieter ampluswech selt, kann in Genuss des schnellen Internets kommen — fürTelekom -Kunden ändert sich nichts. Das eingesetzte DSLAM-Verfahren bringt Vorteile für alle Gemeindebürger.
So ist keine Antennentechnik notwendig und der Anschluss kann am bestehenden Telefonanschluss erfolgen. Die Versorgung erreicht tatsächlich so gut wie alle Haushalte. Da eine Funklösung umgangen werden konnte, entfallen Sichtverbindungen zu Sendern und es erübrigen sich auch eventuelle Ängste wegen zusätzlicher Funkbelastungen.
In den Haushalten sind keine zusätzlichen technischen Änderungen an der Verkabelung im Gebäude notwendig und auch eine höhere Stabilität der DSL-Verbindung wird erreicht, da das Signal ohne zusätzliche Sendeanlagen empfangen wird.
Nach dem erfolgreichen Ausbau stehen im Kernbereich (Radius von zwei Kilometern um Trebersdorf) DSL-Geschwindigkeiten von 16 bis 50 Megabit zur Verfügung, und auch in weiter entfernten Gebieten (bis zu zehn Kilometern) noch Bandbreiten von 1 000 bis 6 000 KBits.
Als Ausgleich zur Abdeckung der bei der Umrüstung des Hauptverteilers in Trebersdorf auftretenden Wirtschaftlichkeitslücke gewährt die Gemeinde Schorndorf eine Investitionszahlung in Höhe von 25 000 Euro. Dieser Ausgleich wird aus dem Breitbandförderprogramm mit 70 Prozent gefördert. Die verbleibende Unterdeckung von 7 500 Euro teilen sich die beiden Gemeinden Schorndorf und Traitsching„b rüderlich" jeweils zur Hälfte.
Als Nächstes macht sich die Firma an die Umrüstung der Hauptvermittlungsstellen in den Vorwahlgebieten099 71 oder 09461. Durch die Stadt Cham beziehungsweise Roding kann die Grundversorgung mit Breitband (DSL) im gesamten Gemeindegebiet vollständig gedeckt werden. Voraussichtlich ab Juni/Juli können Interessenten in diesen Außenbereichen DSL buchen.
 

Quelle: Chamer Zeitung